Frequently asked questions

Was ist eine Arztanordnungs-Klausel?


Die Arztanordnungsklausel konkretisiert die Pflicht des Versicherten zur Schadensminderung. Wie weit Verpflichtungen gehen dürfen, ist Auslegungssache und wird im Streitfall vom Gericht bestimmt. Was darf der Versicherer nicht verlangen? Als unzumutbare Verpflichtung ist zum Beispiel das Tragen von Stützstrümpfen auf Arztanordnung zu betrachten. Bei der letzten Prüfung der Versicherungsbedingungen der Berufsunfähigkeitsversicherungsangebote gab es keinen Vertrag, in dem vom Versicherten verlangt wurde, den Weisungen des Arztes umfassend zu folgen. Es ist uns aktuell kein Versicherer bekannt der zum Beispiel die Leistung deswegen kürzt oder dich zwingt gewisse Maßnahmen wie eine Operation durchzuzführen.




Oft sehe ich im Angebot Zahl- (Netto-) und Tarif- (Brutto-)beiträge. Der Un- terschied zwischen Zahl- und Tarifbeitrag ist teilweise enorm. Warum ist das so? und was bedeutet der Unterschied?


Grundlegend Die meisten Verträge von Berufsunfähigkeitspolicen sehen vor, dass Kunden an den Überschüssen beteiligt werden, die ihr Versicherer erwirtschaftet. Überschüsse können entstehen, wenn das Unternehmen weniger Kosten hat als erwartet und es weniger Berufsunfähigkeitsrenten auszahlen muss als kalkuliert. Um Kunden an den Überschüssen zu beteiligen, nutzen Versicherer meist eine dieser Varianten: 1) Beitragsverrechnung oder Sofortrabatt Dank der Überschüsse können die Beiträge niedriger sein. 2) Bonussystem Im Fall einer Berufsunfähigkeit erhalten Kunden einen Bonus auf ihre Rente. 3) Verzinsliche Ansammlung Überschüsse werden bis zum Laufzeitende angespart. 95 % der Policen am Markt nutzen aber Variante 1, die Beitragsverrechnung, da es hier zu den günstigsten Zahlbeiträgen kommt. Nun zum Netto und Brutto-Beitrag Bei Beginn zahlen Kunden den Zahlbeitrag. Je nach Überschusslage des Versicherers kann er sinken oder steigen – maximal bis zum Bruttobeitrag. Seit 2015 darf der Zahlbeitrag auch steigen, wenn in einem Unternehmen die Sparte Berufsunfähigkeitsversicherungen die unzureichenden Zinsen von Lebensversicherungen subventionieren muss (LVRG) Heißt einfach, wenn aufgrund des Niedrigzinsniveaus, der Versicherer seine Überschüsse nicht mehr erwirtschaften kann. Fazit: Gute Versicherer welche Kapitalstark sind haben eine kleinere Differenz zwischen Brutto und Nettobeitrag und sind zu bevorzugen





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